21 Tote bei Loveparade 

21 Tote bei Loveparade

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"Loveparade 2010 in Duisburg endet tragisch."

Aus einer fröhlichen Loveparade wurde ein tragisches Ereignis.

 

Eigentlich sollte das Team von Aerophoto für verschiedene Print- und TV-Medien in Form von Luftbildern von einer fröhlichen Loveparade berichten. Leider entwickelte sich die "Liebesparade" zu einem tragischen Ereignis. Wir möchten allen Betroffenen unser tiefes Mitgefühl und Beileid aussprechen.

 

Die Nachricht:

Bei einer Massenpanik sind heute bei der Loveparade 21 Menschen ums Leben gekommen. 360 Menschen wurden verletzt.

 

Die Panik brach durch einen Stau an einem Tunnel aus, dem einzigen Zugang zum Gelände am alten Duisburger Güterbahnhof. Nach Zeugenaussagen haben sich im Bereich des Tunnels dramatische Szenen abgespielt. Verzweifelte Festivalbesucher hatten versucht, der Luftnot und Enge im Fußgänger-Stau durch das Klettern auf eine Überführung zu entgehen. Einige seien dabei abgestürzt während in der Menge zu Boden gestürzt waren und von der panischen Menge förmlich zertrampelt wurden.

 

Mit Bestürzung und Trauer haben Politiker auf die tragischen Ereignisse bei der Loveparade in Duisburg reagiert. Zugleich wurde eine rückhaltlose Aufklärung der Ursachen gefordert. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach den Angehörigen der Opfer ihre Anteilnahme aus. Bundespräsident Christian Wulff sagte, er hoffe, dass den Angehörigen und den Verletzten schnelle Hilfe zuteil werde. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte, das ganze Land trauere um die jungen Frauen und Männer, die friedlich feiern wollten und bei dem grauenhaften Drama ihr Leben verloren hätten. Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland erklärte, aus einem fröhlichen Fest sei eine der größten Tragödien der jüngeren Stadtgeschichte geworden. Die Veranstalter bekundeten auf ihrer Internetseite den Angehörigen ihr Beileid.

 

Der Veranstalter der Loveparade hat seine Internetseite sofort offline geschaltet, obwohl die Veranstaltung zunächst weiter lief. Das aber nur deshalb, weil man eine erneute Massenpanik beim plötzlichen Ende der Veranstaltung vermeiden wollte. Dennoch war das Ende der Loveparade absolut chaotisch, da sich Tausende Raver am Duisburger Hauptbahnhof versammelten und die Bahn mit dem plötzlichen Rücktransport völlig überfordert war. Zu den rund 700 Sonderzügen wurden mehrere hundert Busse eingesetzt.

 

Bundespräsident Christian Wulff hat mit großer Bestürzung auf das tragische Unglück bei der Loveparade in Duisburg reagiert. Wulff sagte BILD am SONNTAG: „Eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, ist furchtbar. Wie viele Menschen in unserem Land, die von diesem Unglück erfahren, bin ich mit meinen Gedanken bei den Opfern der Tragödie und allen ihren Angehörigen und Freunden. Ich hoffe, dass ihnen und allen Verletzten schnelle und wirksame Hilfe zuteil wird und die Ursachen rückhaltlos aufgeklärt werden.“

von Aerophoto am 18.09.10 um 23:24:53

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